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Mai 2024


Innovation Center der Universität des Saarlandes eröffnet

Mit der Projektsteuerung und SIGEKO (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination) der SHS-Tochter LEG Service ist in Saarbrücken ein neues Innovationszentrum für die Universität entstanden. Einmal mehr hat eine der SHS-Gesellschaften mit ihrem Knowhow beim Umsetzen zukunftsweisender Projekte im Saarland ihren Beitrag geleistet – wie auch hier am Unicampus.

So ist am 25. April direkt gegenüber dem Science Park Saar das gerade fertig gestellte „Innovation Center“ eröffnet worden. Eine für den Technologietransfer bedeutende Entwicklung, die Studenten, Forschenden, Gründungsinteressierten und der Wirtschaft disziplinübergreifend Raum bietet, um sich kreativ auszutauschen, zu vernetzen, neue Ideen zu entwickeln und diese in ersten Prototypen umzusetzen.

Der richtige Platz
Mit seiner Rückseite grenzt das Gebäude an den Stuhlsatzenhausweg. Ein passender Ort, denn dort sind auch andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auf dem Campus angesiedelt, zum Beispiel das Helmholtz Zentrum für Informationssicherheit (CISPA), oder das Gebäude des KIST mit seinem Gästehaus. An ihrer baulichen Entwicklung und Erweiterung hat die SHS Strukturholding Saar ebenfalls einen maßgeblichen Anteil.

Beste Bedingungen
Der Bau mit den Außenmaßen 48m x 18m bietet auf vier Geschoßen Forschenden, Gründungsinteressierten und regionalen Unternehmen den passenden Raum und die Ressourcen für einen lebendigen Austausch, Aktionen und Veranstaltungen. Hier können fachübergreifende Arbeitsgruppen in einem speziellen Kreativlabor ihre Ideen und Prototypen erarbeiten. Für über 100 Arbeitsplätze hat man hier Raum geschaffen.

Bereits der großzügige, helle Eingangsbereich mit einer Öffnung nach Westen und einem Eingang im Süden in Richtung der schwarzen „Torque“-Plastik, ist auf Kommunikation und offene Aktionen ausgelegt.
Das weiträumige Erdgeschoß bildet den Kern des Gebäudes: Es bietet großen Gestaltungsspielraum für Ausstellungen von wissenschaftlichen Exponaten sowie frei zugängliche Arbeitsräume und mündet am Ende in ein großes, offenes Treppensystem, kurz „Sitztreppe“ genannt. Bis ins erste Obergeschoß ragt sie an einer großen Fensterwand entlang.
In der zweiten Etage ist die Raumstruktur flexibel und kann je nach Bedarf verändert werden. Hier ist Platz für die Aktivitäten von angehenden Jungunternehmen in der Phase des Markteintritts und anwendungsorientierten Projektgruppen aus der Forschung.
Im Dachgeschoss bietet ein Kongress- und Schulungszentrum mit multifunktionalen Räumen Platz für über 200 Personen. Die Dachterrasse mit einer lichtdurchfluteten Lounge ist für unterschiedlichste Veranstaltungsformate im Innen- und Außenbereich konzipiert.  Ein beeindruckender Ausblick auf die umgebenden Dächer und die grüne Landschaft rings um den Campus lohnt sich.

Das in nur drei Jahren Bauzeit entstandene Innovation Center ähnelt mit seiner vorgehängten Fassade aus Alu-Elementen und Stahl dem Bau des benachbarten Science Parks. Finanziert wurde es mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes. Die Gesamtausgaben für den Neubau inklusive Erstausstattung betrugen ca. 21 Millionen Euro.