
Bald kann das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz einen Großteil seiner ausgelagerten Dienststellen am Saarbrücker Wackenberg zusammenführen. Ende Januar konnten die neuen Labore bereits in Betrieb genommen werden.
„Ich freue mich, dass die Baumaßnahme bald eine Zusammenführung der Labore des LUA auf dem Wackenberg möglich macht und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter moderne Arbeitsbedingungen vorfinden“, sagte Umweltstaatssekretär Klaus Borger. „Die Teile des LUA, die nicht im Hauptgebäude Don-Bosco-Straße untergebracht werden können, werden bald in dessen unmittelbarer Nähe im Lehmkaulweg räumlich zusammengefasst.“
Die Umweltlabore des LUA waren im Stadtbereich Saarbrücken auf vier Standorte verteilt – eine organisatorisch schwierige und dazu unwirtschaftliche Situation. Aufgrund von Standort-Untersuchungen und den von der SHS durchgeführten Machbarkeitsstudien hatte sich die Landesregierung entschieden, das ehemalige Schulgebäude im Lehmkaulweg von der Landeshauptstadt zu erwerben, entsprechend umzubauen und baulich zu erweitern. Die SHS Strukturholding Saar saniert das ehemalige Schulgebäude für das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz und hat in einem ersten Schritt einen Erweiterungsneubau für Labore erstellt.
Für die gesamte Baumaßnahme ist die Strukturholding Saar als Dienstleister im Auftrag der Landesregierung tätig. Im Mai 2009 hatten die damaligen Beteiligten aus den Ministerien für Finanzen und Umwelt, gemeinsam mit der SHS, den Spatenstich durchgeführt.
Die zwischen SHS und ARGE P. Gross- Modernbau vereinbarten Termine konnten eingehalten werden. Damit waren die Voraussetzungen für den Bezug des Erweiterungsneubaus geschaffen – und das nach nur knapp 32 Wochen Bauzeit. Der Umbau des Bestandsgebäudes wird voraussichtlich im September 2010 beendet sein. Dann werden im Lehmkaulweg ca. 75 Mitarbeiter in Laboren und Büros untergebracht sein.
Ein Stadtviertel wird aufgewertet
Auch die Anwohner, die mit viel Geduld die Bauarbeiten verfolgen, freuen sich über die Aufwertung des Wohnviertels am Wackenberg. Lange Zeit vernachlässigt, ist der Stadtteil oberhalb von St. Arnual dabei, sich zu einem Wohngebiet mit hoher Lebensqualität zu entwickeln. Die Sanierung des alten Schulgebäudes ist ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Wohnqualität und ein sehr gutes Beispiel, wie nicht mehr benötigte Bausubstanz einer sinnvollen Folgenutzung zugeführt werden kann.
Pressekontakt
SHS Strukturholding Saar
Rose Burgard
Tel.: 0681- 9965 258
r.burgard
invest-in-saarland.com
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